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Besuch der Hannoverschen Werkstätten

Alle angemeldeten Teilnehmer des SoVD-Ortsverbandes Hannover-Mitte fanden sich pünktlich zur Besichtigung am 19.04.2018 vor dem Haupteingang der Hannoverschen Werkstätten bei strahlendem Sonnenschein ein. Am Empfang wurden wir von dem Einrichtungsleiter Herrn Konrad Popielas freundlich begrüßt und in den Sitzungsraum der  Einrichtung geführt.

An Hand einer power-Point Präsentation erklärte er in einem interessanten Vortrag die Arbeit in allen einzelnen Werkstätten, in denen 1000 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen ganztägig einer Arbeit nachgehen. In dieser anerkannten Werkstatt für Behinderte (WfbM) stehen 220 angestellte Mitarbeiter zur Betreuung der Beschäftigten zur Verfügung. Die Hannoverschen Werkstätten sind eine gemeinnützige GmbH mit dem Ziel, dass sich Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen  persönlich und beruflich weiter entwickeln können. Die Vielfalt von Produkten und Dienstleistungen die an den verschiedenen Standorten in Hannover angeboten werden, ermöglichen es stets, die unterschiedlichen Wünsche der Kunden und die Neigungen der Behinderten zu erfüllen. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche können auch komplexe Aufgaben bewältigt werden. Konrad Popielas  weist darauf hin, dass der Mensch immer im Mittelpunkt der Arbeit steht.

Danach fand eine Besichtigung der Werkstätten statt. In den Fachbereichen Holz, Metall, Montage, Verpackung sowie Druck und Versand konnten wir miterleben, mit welcher Liebe, Konzentration und Freude die Behinderten ihre Arbeit erledigen und uns auch gern alle Fragen beantworteten.

Abschließend wurde bei Kaffee und Selter eine lebhafte Diskussion mit Konrad Popielas geführt, in der wir das Erlebte nochmal vertiefen konnten. Alle Anwesenden waren der Ansicht, dass diese Einrichtung in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist.

Als Resümee waren wir übereinstimmend der Meinung, dass diese Einrichtung wesentlich zur Integration von Behinderten  beiträgt. Diese  Besichtigung hat alle Teilnehmer/innen nachhaltig  stark beeindruckt.

Roland Schiller bedankt sich für die ausgezeichnete Führung und den Erläuterungen durch Herrn Konrad Popielas und sagt, dass diese Einrichtung auch in den SoVD-Verbänden bekannter werden muss.